Über modellwerk
02. Februar 2011, Joachim Wahl
Die Firma modellwerk wurde am 01. April 2003 von mir ins Leben gerufen, um dem anspruchsvollen Modellbahner ein
maßstäbliches Gleis- und Weichensortiment in nahezu allen Baugrößen als Bausätze oder
Fertigmodelle anzubieten.
Im Laufe der Zeit sind mehrere neue Betätigungsfelder, wie der Komplettanlagenbau oder Gleispläne aus dem
Archiv Bahn und Plan, hinzugekommen. Dennoch zeichnete sich schon recht früh ab, dass die Nachfrage insgesamt
zu gering ausfällt, um der Tätigkeit auf Dauer hauptberuflich nachzugehen. Also wurde die Firma nur
nebenberuflich betrieben, was wiederum zu wenig bis gar keiner Freizeit führte.
Anfang 2010 habe ich daraufhin für mich entschieden, dass ich in Zukunft nur noch Gleispläne und wenige
ausgewählte Produkte im Maßstab 1:45 anbiete und die so gewonnene Zeit an erster Stelle der Familie
widme und in der nun leeren Werkstatt eine eigene Anlage baue.
Ende Dezember 2010 verließ somit auch die letzte im Kundenauftrag gebaute Anlage meine Werkstatt.
Die Entwicklung
Im Jahr 1969 geboren und in Hannover aufgewachsen, bekam ich schon im frühen Kindesalter die erste
Märklin-Startpackung zu Weihnachten geschenkt. Natürlich sollte später eine große Anlage
entstehen, so dass ich in meiner Jugend auf Spur N umgestiegen bin.
Nach der Ausbildung, dem Studium und dem Grundwehrdienst stand ein Umzug an und die Anlage musste leider
abgerissen werden.
1992 fing ich dann wieder mit der Planung einer H0-Anlage an, lernte jedoch noch während der Planungsphase den
FREMO kennen und habe so meine ersten Module in H0e gebaut und die geplante stationäre Anlage nie verwirklicht.
Mitte der 1990er Jahre kam die erste Ausgabe der Zeitschrift "Hp1 - Eisenbahnmodellbau heute" heraus
und ich war sofort Feuer und Flamme für die Idee des maßstäblichen Modellbaus.
Nach der Montage der ersten H0pur-Weiche und durch den Austausch mit anderen "Puristen" wurde schnell
klar, dass bei der Umsetzung größerer Bahnhöfe schnell Grenzen gesetzt sind!
So entstanden die ersten Gleise und Weichen!
Mit den Prototypen habe ich dann den Bahnhof Hillscheid innerhalb von nur 6 Wochen(!) als FREMOdul
maßstäblich nach H0pur-Norm im Rohbau auf die Beine gestellt. Der Bahnhof funktionierte technisch
einwandfrei!
...und damit war dann auch modellwerk geboren!
Heute besinne ich mich wieder auf meine Wurzeln und baue eine Ranieranlage (ohne Vorbild) für mein Büro,
um zwischendurch beim Rangieren etwas zu entspannen und eine stationäre Anlage in Segmentbauweise in 0e
(nach dem Vorbild der Weißeriztalbahn) in meiner alten Werkstatt.
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